familiensaga · roman

Joël Dicker – Die Geschichte der Baltimores

dickerdiegeschichtederbaltimoresBuchbeschreibung
In dieser Geschichte geht es um die Geschichte der Familie Goldman aus Baltimore. Aber da geht es auch um Marcus, einen Goldman aus Montclair. Die Baltimores sind reich, erfolgreich, beliebt und einfach so viel besser als die Montclairs. Marcus ist ein Montclair. Und seine Familie ist so mittelständisch und einfach, wie man es sich nur vorstellen kann. Er bewundert seine Cousins Hillel und Woody und verehrt seinen Onkel Saul mehr als seinen eigenen Vater.

Marcus ist mittlerweile ein bekannter Schriftsteller und gibt in diesem Buch die Geschichte seiner Familie und vor allem die der Baltimores wieder. Denn diese ist so unglaublich und so tragisch, dass man es sich nicht vorstellen kann.

Meine Meinung
Es handelt sich bei diesem Buch nicht um eine typische Familiensaga wie man sie kennt, aber eigentlich nur deshalb, da der Erzählstrang in der Vergangenheit nicht allzu weit zurückliegt. Bei typischen Familiensagas geht es in der Zeit doch meist etwas weiter zurück – im Mindesten 50 Jahre. Das ist hier ganz klar nicht der Fall. Nur um von Anfang an keine falschen Erwartungen zu wecken.

Die Geschichte springt in der Zeit immer wieder vor und zurück. Allerdings ist alles verständlich und man hat keine Mühe zu folgen. Ich habe nie den Faden verloren und wusste immer, wo wir in der Zeit und in der Geschichte stehen. Meiner Meinung nach wird die Geschichte genau richtig erzählt. Es braucht diese Sprünge in der Zeit und an immer andere Orte um die Spannung aufrecht zu erhalten.

Allerdings wird im Buch immer von der „grossen Katastrophe“ gesprochen, was sich aber für mich während des Buches aber irgendwann zu Tode läuft. Ich konnte es irgendwann nicht mehr hören, denn ich wollte endlich wissen, was denn nun diese auf jeder dritten Seite (gefühlt) „grosse Katastrophe“ sein mag. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt, was aber leider doch etwas genervt hat.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen (was auch meiner Meinung nach sehr für die Übersetzung spricht), weshalb ich mir überlege auch Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert zu lesen. Ich fand das Buch auch von seiner Geschichte her auch sehr innovativ und für seine tolle Sprache sehr leicht und flüssig zu lesen. Es wird einem nie langweilig und ich konnte keine Längen in dem Buch entdecken.

Und hey, Schweizer Autoren muss man doch einfach mögen, oder etwa nicht? 😉

Fazit
Stern-NEUStern-NEUStern-NEUStern-NEU

Joël Dicker – Die Geschichte der Baltimores
übersetzt von Andrea Alvermann und Brigitte Grosse
512 Seiten (Printausgabe) / erhältlich als Hardcover und Ebook
Erschienen am 02.05.2016 bei Piper

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