roman

Rachel Weaver – Die Stille unter dem Eis

weaverdiestilleunterdemeisBuchbeschreibung
Anna trampt durch Alaska und versucht dabei, ihre Vergangenheit zu vergessen. Dabei trifft sie in einer Stadt auf den jungen Fischer Kyle. Die beiden verlieben sich und gehen bald gemeinsam auf Wanderschaft. Doch beide haben vieles aus ihrem früheren Leben zu verheimlichen und öffnen sich zum Anfang hin dem anderen nicht.

Kurz vor Beginn des Herbstes wird ihnen angeboten, während des Winters in einem Leuchtturm zu wohnen und diesen zu unterhalten. Alle zwei Wochen kommt ein Boot der Küstenwache vorbei und bringt Lebensmittel, während der 9 Monate die sie dort verbringen sollen, sind sie aber auf sich allein gestellt und weit und breit ist keine Menschenseele erreichbar. Für die beiden klingt dieses Abenteuer mehr als verlockend.

Meine Meinung
Ich habe dieses Buch in der Bücherei gefunden und habe vorher noch gar nie etwas davon gehört. Nach dem Lesen des Klappentextes war ich aber wirklich interessiert. Für Alaska habe ich sowieso was übrig und das Setting klang wirklich vielversprechend. Man sieht ja auch nicht jeden Tag Bücher, welche in Alaska spielen.

Ich bin dann trotzdem mit so gut wie keinen Erwartungen an das Buch herangegangen, was absolut perfekt war. Das Buch ist die meiste Zeit sehr ruhig und sehr zurückhaltend. Es kommt zu keinem Zeitpunkt eine richtig reissende Spannung auf. Aber genau das war richtig gut und hat sehr gut zum Buch und  der Geschichte gepasst. Das Buch wurde an keiner Stelle langweilig und hatte mit seinen knapp 300 Seiten gerade die richtige Länge. Die Geschichte wurde erzählt und erklärt aber nicht mit Tausend Kleinigkeiten vollgestopft, wie man das sonst öfters von Büchern kennt, nur um noch „ein paar Seiten aufzufüllen“.

Es ist schwierig dieses Buch einzuordnen. Es ist ein Roman. Man erfährt viel über diese zwei Personen. Trotzdem ist es kein Liebesroman. Das möchte ich wirklich betonen. Es geht viel um die Lebenserfahrungen von Anna und Kyle. Gewisse Szenen sind auch ein bisschen gruselig und ein paar Seiten haben sogar einen leichten Anflug eines Thriller-Feelings. Es ist wirklich schwierig zu beschreiben.

Meiner Meinung nach hätte dieses Buch wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient. Mich hat es unterhalten, berührt und mit einigen Gedanken zurückgelassen. Eine Top-Empfehlung mit 5 Sternen von meiner Seite.

Fazit
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Rachel Weaver – Die Stille unter dem Eis (übersetzt von Yola Schmitz)
288 Seiten (Hardcover) / erhältlich als Hardcover, Taschenbuch (erscheint am 12.01.2017 bei Piper) und Ebook
Erschienen am 05.10.2015 bei Pendo

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