fantasy

Walter Moers – Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Das Labyrinth der Traeumenden Buecher von Walter MoersBuchbeschreibung
Achtung Spoiler in der Buchbeschreibung!
Hildegunst von Mythenmetz ist zurück! 200 Jahre nach dem verheerenden Brand von Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher, kehrt Hildegunst von der Lindwurmfeste in die Stadt in der es nur praktisch nur um Bücher geht, zurück.

Er begegnet alten Freunden und Bekannten und der neu aufgebauten Stadt und entdeckt diese wieder neu.

Meine Meinung
Zuerst muss ich sagen, dass ich die Zamonien-Romane von Walter Moers liebe. „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ ist so etwas grossartiges und tolles, das man das gar nicht beschreiben kann. Auch die anderen Bücher, insbesondere das Buch „Die Stadt der Träumenden Bücher“ war klasse. Aber was dieses Buch hier sollte, ist mir absolut unerklärlich.

In diesem Buch passiert nichts. Man begleitet Hildegunst von Mythenmetz durch Buchhaim, aber irgendeine spannende Handlung fehlt.

Meiner Meinung nach den Vogel abgeschossen, hat dann aber der letzte Teil des Buches mit den Dutzenden von Seiten zum sogenannten Puppetismus. Es war langweilig und so abgedreht, dass da sogar wirklich grosse Walter Moers – Fans ihre liebe Mühe damit haben.

Ich würde dieses Buches nicht einmal einem Fan empfehlen. Man verpasst NICHTS wenn man das Buch nicht gelesen hat. Es ist einfach nur überflüssig und sinnlos. Meiner Meinung nach natürlich.

Was dem ganzen aber dann den Boden ausschlägt ist der Schluss des Buches. Dann wird es endlich einmal spannend und es passiert was und das Buch ist zu Ende. Hallo?! Gehts noch? Aber irgendwie scheint sich auch bei der Zamonien-Reihe jetzt irgendwie der „Wir müssen unbedingt Geld verdienen“-Groove eingeschlichen zu haben, denn wie man hört wurde das ursprünglich geplante Buch in zwei Bücher aufgeteilt (Das Labyrinth der Träumenden Bücher + Das Schloss der Träumenden Bücher) Meiner Meinung ist das angesichts der Langweile in diesem Buch eine absolute Frechheit.

Man muss dem Buch zugute halten, dass der Anfang wirklich gut gemacht war und ich mich beim Lesen sehr wohlgefühlt habe. Ich war gespannt auf die Geschichte um Hildegunst und ich habe mich gefreut. Es war so, wie wir es von Walter Moers gewohnt sind. Aber dann dauerte das Buch an… und dauerte an…. und dauerte an… Und nix passierte. Schade.

Mein Fazit
Stern-NEUStern-NEU

Walter Moers – Das Labyrinth der Träumenden Bücher
432 Seiten (Buch gebunden), erhältlich als Hardcover, Taschenbuch und Ebook
Erschienen am 05.10.2011 bei Knaus

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