krimi · liebesroman

Anna Romer – Das Rosenholzzimmer

Das Rosenholzzimmer von Anna Romer

Buchbeschreibung des Verlages (Quelle)
Als die Fotografin Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen und einen Neustart zu wagen. In einem entlegenen Zimmer des alten, aber noch immer prächtigen Hauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer von Thornwood House, und Audreys Interesse ist geweckt. Schließlich erfährt sie, dass Samuel beschuldigt wurde, kurz nach dem Krieg eine junge Frau ermordet zu haben, was Audrey nicht glauben will. Doch als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, hat Audrey die böse Ahnung, dass der Mörder von damals noch lebt. Und dann droht sich ihr Verdacht auf gefährliche Weise zu bestätigen …

Meine Meinung
Durch meine Mitgliedschaft in der örtlichen Bibliothek, bei der ich auch die Onleihe nutze, gerate ich ja immer mal wieder an Bücher, die ich mir im Buchladen gar nie kaufen würde. Das Rosenholzzimmer war eines davon. Ich sah es in der Onleihe und dass es doch auch sehr beliebt war. Die Rezensionen waren ebenfalls nicht schlecht. Also beschloss ich, dieses Buch in der Onleihe zu beziehen.

Nun ja, ich fand die Idee des Buches nicht schlecht. Australien als Schauplatz fand ich speziell und toll, das hat mir sehr gut gefallen. Auch diverse Personen des Buches, Luella, Hobe, Corey und auch Bronwyn (Audreys Tochter) fand ich sehr gut ausgearbeitet. Aber die Hauptfigur, Audrey, ging mir den grössten Teil des Buches einfach nur auf die Nerven. Sie verhält sich meiner Meinung nach teilweise kindisch, verstört und wirkt richtig verkrampft. Ihre elfährige Tochter Bronwyn macht auf mich einen viel erwachseneren Eindruck – und das bei einem elfjährigen Mädchen. Ich kann nicht ganz nachvollziehen wie sie sich sooooo sehr in die ganze Geschichte hineinziehen lässt, aber nun ja, sonst würde die Geschichte ja nicht funktionieren.

Alles in allem habe ich mich aber sehr gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, wenn man von Audrey einmal absieht, die ich irgendwie nicht so wirklich in mein Herz schliessen konnte. Den Schreibstil der Autorin, Anna Romer, mochte ich sehr gerne, ihre sehr ausführliche Erzählweise und die Art ihrer Beschreibungen von Geräuschen, Tieren, Pflanzen oder Gegenden hat mir wirklich gut gefallen. Nur Audrey hat das meiner Meinung nach ein bisschen kaputt gemacht.

Was das Genre anbelangt, ist es schwierig zu beschreiben. Es hat durchaus etwas von einem Krimi, aber auch eine Familien-Saga könnte man es nennen. Spannend ist das Buch sehr und ich würde trotz Audrey gerne eine Empfehlung aussprechen.

Mein Fazit
Stern-NEUStern-NEUStern-NEU

Anna Romer – Das Rosenholzzimmer als e-Book & als gebundenes Buch bei Thalia
576 Seiten (Printausgabe)
Erschienen am 25.08.2014 im Goldmann Verlag

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